Hansestädte

Kraken-Fütterung zu Ostern im Ozeaneum Stralsund

8 Apr , 2009  

Stralsund. Zu Ostern können nicht nur Ostereier gesucht werden. Wer im meerOzeaneum Stralsund auf die Suche geht, entdeckt Meeresbewohner, die sich manchmal nur dem geschulten „Entdecker-Auge“ zeigen. Dazu zählt der neue Krake im Ostseeaquarium. Wie alle Vertreter seiner Art, hält er sich tagsüber gerne versteckt. Dazu hat er in den kleinen Felsenhöhlen seines Beckens, gleich neben dem großen Kattegat-Aquarium am Übergang zwischen Ostsee und Nordsee, genug Möglichkeiten.

Gewöhnliche Kraken gehören zu den intelligentesten Vertretern der wirbellosen Tiere. Die Kraken-Fütterung am Ostersonntag um 11 Uhr bietet Gelegenheit, sich selbst davon zu überzeugen. Denn der Krake ist in der Lage, ein verschlossenes Glasgefäß zu öffnen, um an seine Mahlzeit zu gelangen. Wie ihm das gelingt, können die Museumsbesucher vor Ort erfahren. Kraken sind Gourmets: Am liebsten fressen sie Muscheln, Krebse und auch mal Fisch. Sie wachsen sehr schnell und können bis zu drei Meter groß werden. Mit ihren acht Fangarmen, auf denen jeweils zwei Saugnapfreihen angeordnet sind, bewegen sie sich eher kriechend fort.

Der Ozeaneum-Krake ist übrigens nicht der einzige seiner Art in Stralsund. Ein weiterer Artgenosse lebt im Aquarium des Meeresmuseums. Auch er versteckt sich gerne.

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