Hansestädte

Neueröffnung der Mittelmeeraquarien im MEERESMUSEUM

17 Jul , 2009  

Stralsund. Pünktlich zum Ferienbeginn ist sie fertig – die neue Mittelmeerabteilung im MEERESMUSEUM Stralsund. meeresmuseumDie Tiere des ehemaligen Nordseeaquariums sind mittlerweile ins OZEANEUM umgezogen und haben Platz gemacht für Seeskorpione, Langusten, Drachenköpfe und Zebrabrassen. In einem weiteren Becken faszinieren Muränen, die sich zwischen Tonkrügen verstecken. Außerdem drehen Marmorrochen, Zitterrochen und Stechrochen im größten der neuen Aquarien ihre Runden, in welches sogar ein angedeutetes Wrack integriert wurde.

Bei einer Wassertemperatur um die 18°C fühlen sich die Mittelmeerbewohner sichtlich wohl und gehören daher zum so genannten Kaltwasserbereich. Etwa sechs Monate hat der Umbau gedauert, musste doch die gesamte Dekoration komplett neu gestaltet und der dazu gehörige Tierbesatz beschafft werden. Die Nachbildung des naturgetreuen Lebensraumes war dabei die größte Herausforderung, wie Mirko Becker, der stellvertretende Aquarienleiter, meint. Nun können die Museumsbesucher, die vielleicht schon selbst am Mittelmeer Urlaub gemacht haben, erleben, welche Farben- und Formenvielfalt es unter Wasser in der Mittelmeerregion gibt, freut sich Direktor Dr. Harald Benke.

Gleich nebenan, im einstigen Ostsee-Aquarium, tummeln sich Tiere der Tropen. Dort herrscht eine durchschnittliche Wassertemperatur von 25°C. Daher zählt diese Abteilung zum Warmwasserbereich. Hier fühlen sich mittlerweile diverse Korallenarten, Garnelen, Grundeln und Barsche ebenso heimisch, wie Tiere mit solch außergewöhnlichen Namen wie Schokoladen-Doktorfisch, Juwelen-Kammzähner oder Paletten-Leierfisch. Weitere Highlights sind mit Sicherheit das 50 000-Liter-Becken mit Ammenhaien, Marderhaien und Braunbandbambushaien. Auch die giftigen Meerestiere üben immer wieder eine besondere Faszination auf die Besucher aus, wie Rotfeuerfisch und Steinfisch, wobei letzterer durch seine Tarnungsfähigkeit für den Menschen lebensbedrohlich werden kann. Höhepunkt der tropischen Aquarienlandschaft im Stralsunder MEERESMUSEUM ist sicherlich das 350 000-Liter-Aquarium der Meeresschildkröten. Durch ein 21 cm dickes und drei Meter mal acht Meter großes „Schaufenster“ können die urzeitlich anmutenden Reptilien beobachtet werden. Außerdem begeistern die possierlichen Seepferdchen, der geschickte Krake und die kleinen „Nemo’s“. Übrigens, in die 36 Tropenaquarien im MEERESMUSEUM kann man trockenen Fußes täglich ab 10 Uhr „abtauchen“.


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