Hansestädte

Ökostrom für alle Standorte des Deutschen Meeresmuseums

5 Feb , 2010  

Stralsund- Als es 2006 um das Energiekonzept für das OZEANEUM ging, stand von Anfang an fest, dass der jüngste Standort des Deutschen Meeresmuseums Ökostrom beziehen wird. Mittlerweile werden auch die drei älteren Museumshäuser MEERESMUSEUM, NAUTINEUM und NATUREUM mit diesem Strom versorgt.

Tue Gutes und rede darüber: unter diesem Motto überreichten heute Tarik Kreißel, Marketingleiter der Stadtwerke Stralsund (SWS), und Harald Sauter, Prokurist der SWS Energie GmbH, vier Hinweisschilder über den Bezug von Ökostrom an Andreas Tanschus, den stellvertretenden Direktor und technischen Leiter des Deutschen Meeresmuseums. Die Partnerschaft der beiden Unternehmen basiert auf dem TÜV-Süd-Zertifikat, welches den Ökostrom als solchen garantiert. „In unserer Funktion als Umweltbildungseinrichtung müssen und wollen wir natürlich mit gutem Beispiel vorangehen.“, brachte es Andreas Tanschus auf den Punkt. Und dies soll für künftige Museumsbesucher erkennbar sein, so dass die Schilder an allen vier Standorten einen gut sichtbaren Platz erhalten werden.

Vor knapp vier Jahren hatte sich bei der europaweiten Ausschreibung für die Stromversorgung des OZEANEUMs mit den Stadtwerken Stralsund ein regionales Unternehmen gegen 20 andere Anbieter durchgesetzt. Für den Betrieb des OZEANEUMs wurde die Lieferung von jährlich vier Mio. kWh Ökostrom vereinbart. Gleichzeitig wurde die Versorgung des MEERESMUSEUMs in Stralsunds Altstadt ebenfalls auf Ökostrom der SWS umgestellt. Das NAUTINEUM auf dem Kleinen Dänholm in Stralsund sowie das NATUREUM auf dem Darß folgten nun.

Im OZEANEUM durchlaufen insgesamt etwa sechs Mio. Liter Meerwasser mehrmals täglich umfangreiche Filterkreisläufe. Dabei werden sie ständig und rund um die Uhr durch Pumpen in Bewegung gehalten. Hierdurch erwärmt sich das Wasser erheblich. Hinzu kommt die Wärmezufuhr durch die Beckenbeleuchtung. Auch die Raum- und Umgebungstemperaturen liegen in der Regel über der Aquarientemperatur von maximal 14°C. Zusätzlich wird deshalb ein Großteil an Energie im OZEANEUM für die Aquarienkühlung benötigt.

Eine Umstellung auf den angebotenen grünen Strom kann übrigens jeder Haushalt der Region ohne technischen Aufwand durchführen. Die SWS verweisen auf die günstige und einfache Preisgestaltung für Privathaushalte.


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