Binz,Insel Rügen

Rügenurlaub im Ostseebad Binz

19 Aug , 2013  

Das heutige Ostseebad Binz wurde 1318 erstmalig urkundlich erwähnt. Damals hießt es noch „Byntze“, später war es vor allem von Fischern und Bauern bewohnt, doch um 1830 änderte sich alles. Die Menschen in den Städten wollten in die Sommerfrische fahren – damals wie heute wollten sie gesunde ozonhaltige Seeluft genießen. Das Baden im Meer kam erst 1875 in Mode und damit begann auch die hohe Zeit des Ostseebades Binz. Das erste Hotel entstand 1880 – danach begann der Bauboom. Die schönsten Villen im Stil der Bäderarchitektur prägen auch heute noch das größte der Rügener Ostseebäder. Fast alle Villen stehen für Feriengäste zur Verfügung und offerieren oft luxuriöse Ferienapartments mit Meerblick, denn die meisten liegen direkt an der Strandpromenade. Ein feinsandiger Strand zeiht sich entlang der Prorer Wiek und er ist auch außerhalb der Hauptsaison ein beliebtes Reiseziel.

Bernsteinsammeln, die Sole-Therme besuchen, ein wenig Wellness auf hohem Niveau erleben und vor allem Ausflüge machen – das sind die Höhepunkte eines Binzurlaubs im Frühjahr, Herbst oder Winter. Gerade wer viel unterwegs ist, liebt es am Abend in den eigenen vier Wänden zu sein. Kein externer Terminplan  bestimmt das Leben in einem Binzer Luxusapartment. Und so geht es mit dem Pedelec zur Halbinsel Mönchgut im Biosphärenreservat Südost-Rügen, mit der Schmalspurbahn „Rasender Roland“ ins Fischerdorf Lauterbach oder in die Kulturstadt Putbus. Auch eine Fahrt mit dem Ausflugsschiff zu den Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund oder nach Kap Arkona, bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Das prächtige Kurhaus am Musikpavillon veranstaltet Varieté und Theateraufführungen. Es wurde 1893 erstmals errichtet und zu 2001 vollständig saniert.

Ganz in der Nähe liegt das Jagdschloss des Fürsten zu Putbus auf dem 107 Meter hohen so genannten „Tempelberg“. Der Aufstieg auf den 30 Meter hohen Mittelturm des kastellartig angelegten Schlosses lohnt sich auf jeden Fall, denn von oben hat man bei klarem Wetter eine großartige Sicht auf die Rügener Boddenlandschaft und die Halbinsel Mönchgut. Sie wurde lange von Mönchen verwaltet und hat sich besonders viele kulturgeschichtliche Eigenheiten bewahrt.  Nicht weit von Binz befindet sich die 4,5 Kilometer lange Ferienanlage aus Beton der Nationalsozialisten. Die Feuersteinfelder in Mukran entstanden vor mehr als 3500 Jahren. Die Stein wurden aus den Kreideablagerungen der Kreideküste Jasmunds herausgebrochen und durch mehrere Sturmfluten hier abgelagert.


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