Kitesurfen

Kitesurfen oder auch Kiteboarden ist ein junger Extremsport, der aus der Familie des Powerkiting entstanden ist, wobei man einen „Kite“ (Lenkdrachen) für die Fortbewegung auf dem Wasser mit Hilfe eines Kiteboards verwendet.

ProBoarding Rügen ist die Adresse um auf der Ostseeinsel Kitesurfen zu lernen. Die mobile Kitesurfschule unterrichtet auf dem neusten Material der Saison von Slingshot Kiteboarding. Die Kitesurfkurse werden nach Gutscheinkonzept angeboten und sind 3 Jahre gültig.

Bei Sprüngen liegt der Rekord für die Höhe bei ca. 10 Metern offiziell (bei 48 Metern inoffiziell) und einer Weite von 250 Metern, für die Dauer bei 8 Sekunden offiziell (bei 13 Sekunden inoffiziell während eines Freestyle Heats (Freistilwettkampfes) bei dem PKRA World Cup am Grünen Brink auf Fehmarn).

Am 30. Mai 2005 wurde auf dem Cooking Lake bei Edmonton, Alberta von einem Snowkiter, d. h. beim Kitesurfen auf Schnee, die Geschwindigkeit von 108 km/h erreicht.

Die höchste bislang in einem Wettkampf erreichte Geschwindigkeit auf dem Wasser beträgt 55,147 Knoten (102 km/h) und wurde 2008 in Deutschland auf der Nordsee von Tilman Heinig aufgestellt.

Kiten birgt wie jede Wasser- und Flugsportart eigene Risiken, die sich nur schwer auf ein Minimum reduzieren lassen. Unfälle sind häufig auf schlecht ausgebildete, auch leichtsinnige Kitesurfer sowie Mängel bei der Ausrüstung zurückzuführen. Insbesondere über Land und bei festen Hindernissen ist der Kitesurfer in Gefahr. Da Kitesurfen noch eine recht junge Sportart ist und viele (vorwiegende zwischen 15 und 25 Jahren) Kitesurfer ihr Können überschätzen, gibt es regelmäßig Unfälle, nicht selten mit schweren Verletzungen. Durch neue Kites und ein zunehmendes Bewusstsein wird Kiten aber immer sicherer. Die Risiken sind statistisch gesehen gegenüber anderen durchschnittlichen Sportarten nur etwas erhöht und liegen deutlich unter verletzungsträchtigen Sportarten wie Fußball oder Skifahren.