Rügenurlaub im Ostseebad Binz

Das heutige Ostseebad Binz wurde 1318 erstmalig urkundlich erwähnt. Damals hießt es noch „Byntze“, später war es vor allem von Fischern und Bauern bewohnt, doch um 1830 änderte sich alles. Die Menschen in den Städten wollten in die Sommerfrische fahren – damals wie heute wollten sie gesunde ozonhaltige Seeluft genießen. Das Baden im Meer kam erst 1875 in Mode und damit begann auch die hohe Zeit des Ostseebades Binz. Das erste Hotel entstand 1880 – danach begann der Bauboom. Die schönsten Villen im Stil der Bäderarchitektur prägen auch heute noch das größte der Rügener Ostseebäder. Fast alle Villen stehen für Feriengäste zur Verfügung und offerieren oft luxuriöse Ferienapartments mit Meerblick, denn die meisten liegen direkt an der Strandpromenade. Ein feinsandiger Strand zeiht sich entlang der Prorer Wiek und er ist auch außerhalb der Hauptsaison ein beliebtes Reiseziel.

Binz

Bernsteinsammeln, die Sole-Therme besuchen, ein wenig Wellness auf hohem Niveau erleben und vor allem Ausflüge machen – das sind die Höhepunkte eines Binzurlaubs im Frühjahr, Herbst oder Winter. Gerade wer viel unterwegs ist, liebt es am Abend in den eigenen vier Wänden zu sein. Kein externer Terminplan  bestimmt das Leben in einem Binzer Luxusapartment. Und so geht es mit dem Pedelec zur Halbinsel Mönchgut im Biosphärenreservat Südost-Rügen, mit der Schmalspurbahn „Rasender Roland“ ins Fischerdorf Lauterbach oder in die Kulturstadt Putbus. Auch eine Fahrt mit dem Ausflugsschiff zu den Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund oder nach Kap Arkona, bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Das prächtige Kurhaus am Musikpavillon veranstaltet Varieté und Theateraufführungen. Es wurde 1893 erstmals errichtet und zu 2001 vollständig saniert.

Ganz in der Nähe liegt das Jagdschloss des Fürsten zu Putbus auf dem 107 Meter hohen so genannten „Tempelberg“. Der Aufstieg auf den 30 Meter hohen Mittelturm des kastellartig angelegten Schlosses lohnt sich auf jeden Fall, denn von oben hat man bei klarem Wetter eine großartige Sicht auf die Rügener Boddenlandschaft und die Halbinsel Mönchgut. Sie wurde lange von Mönchen verwaltet und hat sich besonders viele kulturgeschichtliche Eigenheiten bewahrt.  Nicht weit von Binz befindet sich die 4,5 Kilometer lange Ferienanlage aus Beton der Nationalsozialisten. Die Feuersteinfelder in Mukran entstanden vor mehr als 3500 Jahren. Die Stein wurden aus den Kreideablagerungen der Kreideküste Jasmunds herausgebrochen und durch mehrere Sturmfluten hier abgelagert.

Mecklenburg-Vorpommern

Klares Wasser, salzhaltige Luft, überdurchschnittlich viel Sonne – allein Mecklenburg-Vorpommerns natürliche Gegebenheiten beleben Körper und Geist der Herbst-und Wintergäste. Der Seewind reichert die Luft mit Jod und Spurenelementen an und befreit sie von Allergenen. Die Sonne, verstärkt durch Reflexionen von Meer und Sand, stimuliert Durchblutung der Haut und fördert zudem die Bildung des Gute-Laune-Hormons Serotonin. Dünen und steile Ufer an 1.943 Kilometern Küste, dichte Wälder und 2.000 tiefblaue Seen im Binnenland tun ihr Übriges und mobilisieren Körper und Geist. Bei langen Spaziergängen am Strand, Radtouren in die unerschöpfliche Natur, zum Beispiel in die drei Nationalparke, oder einem Bootstörn auf der Müritz, dem größten deutschen Binnensee, können Wellness-Gäste in Mecklenburg-Vorpommern den Alltag hinter sich lassen. Kombiniert mit den natürlichen Heilmitteln Kreide, Moor und Sole kommen Erholung Suchende gerade in der kälteren Jahreszeit wieder in Schwung. Zahlreiche Wellness- und Gesundheitszentren im Land von der Familienpension bis zum Schlosshotel verwöhnen ihre Gäste mit diesen natürlichen Ressourcen, unter ihnen überdurchschnittlich viele Herbergen im Vier- und Fünf-Sterne-Bereich. 41 Wellness-Tempel sind vom Deutschen Wellness Verband geprüft und für gut bis exzellent befunden worden. Sie tragen das Siegel für geprüfte Qualität und erleichtern den Wellness-Gästen so die Orientierung bei insgesamt 120 Wellness-Hotels. Hinzu kommen Gesundheitszentren, die besonders diejenigen Urlauber ansprechen, die sich in den Ferien nicht einfach nur erholen, sondern aktiv Prävention betreiben und diagnostizierte Leiden wie Atemwegs- oder Herz-Kreislaufbeschwerden lindern möchten. Ausgebildetes Fachpersonal gewährleistet Anwendungen auf hohem Niveau. Ihren reichen Erfahrungsschatz mehren die medizinischen Bildungs- und Forschungseinrichtungen des Landes.  Infolge der aktuellen repräsentativen Gästebefragung des Tourismusverbandes verbringen 16 Prozent aller Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern einen Wellness-Urlaub. Zehn Prozent der Befragten hielten sich zur Kur oder Reha-Maßnahme in einer entsprechenden Klinik auf. 14 Prozent aller MV-Touristen machen nach eigenen Angaben Gesundheitsurlaub oder eine Kur im Nordosten.

412.500

km² Fläche

456

Maximale Tiefe in m

12000

Alter in Jahren

Hansestadt Stralsund

Die Hansestadt Stralsund ist eine kreisfreie Stadt in Mecklenburg-Vorpommern im Norden Deutschlands. Die Stadt liegt am Strelasund, einer Meerenge der Ostsee, und wird auf Grund ihrer Lage als Tor zur Insel Rügen bezeichnet. Die Stadt ist eines der vier Oberzentren des Landes. Im Jahr 1234 erhielt sie das Stadtrecht. Die Altstadt der alten Hansestadt gehört seit 2002 mit dem Titel Historische Altstädte Stralsund und Wismar zum UNESCO-Welterbe.

Die Hansestadt Stralsund besuchen jedes Jahr zahlreiche Touristen. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands wurde im Stadtgebiet die historische Bausubstanz durch den Einsatz privaten Kapitals sowie erheblicher finanzieller Mittel aus Bundes-, Landes- und Gemeindekassen sowie von Stiftungen saniert. Viele Häuser wurden dabei vor dem Verfall gerettet. Heute präsentiert sich insbesondere die Altstadt mit vielen sanierten Bürgerhäusern, die durch Detailtreue an Fassaden, Türen und Fenstern bestechen. Von 812 denkmalgeschützten Häusern stehen allein 526 als Einzeldenkmal ausgewiesene in der Altstadt; davon sind 374 bereits saniert, 65 werden derzeit saniert (Stand: November 2004).

Am 27. Juni 2002 wurde die Altstadt zusammen mit der von Wismar in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Das am Alten Markt gelegene Stralsunder Rathaus mit seinem imposanten Schaugiebel schmiegt sich an die Nikolaikirche; es stand einst auch als Zeichen des Selbstbewusstseins der Stralsunder Bürger gegenüber der Kirche und gehört zu den bedeutendsten Profanbauten der norddeutschen Backsteingotik. Das komplette Ensemble des Alten Marktes birgt mit Rathaus, Artushof, Wulflamhaus, Commandantenhus, Gewerkschaftshaus und Plattenbau einen Überblick über politische und architektonische Geschichte.

Die oft mit hohem privaten Engagement aufwändig sanierten Bürgerhäuser mit ihren typischen Giebeln prägen das Bild in den Altstadtstraßen. Das ehemalige Schwedische Regierungspalais (Meyerfeldtsches Palais) beherbergt heute das Bauamt der Stadt. Das Museumshaus in der Mönchstraße wurde mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert und bietet seither als eines von Nordeuropas bedeutendsten original erhaltenen Bürgerhäusern der Hansezeit das Erleben und Begreifen der Geschichte von sieben Jahrhunderten.

Hansestadt Stralsund

Im Hafen werden außerhalb des für den Güterverkehr genutzten Bereichs vor allem touristische Bedürfnisse befriedigt. So legen hier die Schiffe nach Hiddensee und Altefähr sowie zu Rundfahrten ab, in den Sommermonaten ist der Hafen Liegeplatz für Flusskreuzfahrtschiffe. Die Nordmole lädt zum Spaziergang entlang von hunderten Yachten ein. Architektonisch bilden die Hafenspeicher sowie die Silhouette der Altstadt einen ansprechenden Kontrast zur Aussicht auf die Inseln Rügen und Hiddensee. Mit der Bark „Gorch Fock“ liegt zudem eine weitere touristische Sehenswürdigkeit im Hafen, der im Sommer auch vom Theater Vorpommern für Open-Air-Aufführungen genutzt wird.

Drei große mittelalterliche Bauten der Backsteingotik, die Marienkirche, Nikolaikirche und Jakobikirche, zeugen von einstiger Größe und Macht Stralsunds. Heute wird die Jakobikirche ausschließlich als Kulturkirche genutzt, die beiden anderen am Alten Markt bzw. Neuen Markt gelegenen Kirchen werden weiterhin für Gottesdienste genutzt. Vom Turm der Marienkirche am Neuen Markt bietet sich ein guter Panoramablick.

Von den Stralsunder Stadttoren sind nur noch das Kniepertor und das Kütertor erhalten. Im Heilgeisthospital wurden einst Arme und Kranke untergebracht. Heute sind alle Wohnungen und Häuser saniert, und das Areal lädt zu einem Spaziergang ein. Im Johanniskloster befindet sich das Stadtarchiv Stralsund, auch finden dort regelmäßig Kulturveranstaltungen statt, wie z. B. Open-air-Theateraufführungen.

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Insel Rügen

Rügen ist die größte deutsche Insel. Sie liegt vor der pommerschen Ostseeküste und gehört zu Mecklenburg-Vorpommern. Das „Tor“ zur Insel Rügen ist die Hansestadt Stralsund. Die Insel, durch Rügendamm und Rügenbrücke über den zwei Kilometer breiten Strelasund mit dem Festland verbunden, hat eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord), eine maximale Breite von 41 km im Süden und eine Fläche von 926 km². Die Küste ist durch zahlreiche Meeresbuchten   sowie vorspringende Halbinseln und Landzungen äußerst stark zergliedert.

Die Insel Rügen bildete zusammen mit der Insel Hiddensee und einigen kleineren Inseln verwaltungsmäßig den Landkreis Rügen mit der Kreisstadt Bergen auf Rügen. Die Insel Rügen ist jetzt Bestandteil des Landkreises Vorpommern-Rügen mit der Kreisstadt Stralsund. Weitere Städte sind Sassnitz, Putbus und Garz/Rügen. Hinzu kommen die Ostseebäder Binz, Sellin, Göhren, Baabe und Thiessow. Rügen wird wegen seiner vielfältigen landschaftlichen Schönheiten und der langen, feinsandigen Badestrände von vielen Urlaubern besucht.

Im Süden wird die Insel durch den Rügischen Bodden – dem Nordteil des Greifswalder Boddens – ausgebuchtet. Der Küste vorgelagert ist hier die Insel Vilm. Am Westende der Bucht erstreckt sich die Halbinsel Zudar mit dem südlichsten Punkt Rügens (Palmer Ort); am Ostende ragt die wiederum stark gegliederte Halbinsel Mönchgut in das Meer. Diese Halbinsel endet im Osten am Kap Nordperd bei Göhren und im Süden am Kap Südperd bei Thiessow. Im Westen der Halbinsel Mönchgut teilt eine 5 km lange schmale Landzunge, das Reddevitzer Höft die beiden Buchten Having und Hagensche Wiek.

 

Der Nordosten der Insel Rügen wird von der Halbinsel Jasmund bestimmt, die mit der Kerninsel „Muttland“ durch die Nehrung Schmale Heide zwischen Binz-Prora und Sassnitz-Mukran und einen Bahn- und Straßendamm bei Lietzow verbunden ist. Die Schmale Heide trennt die Außenbucht der Prorer Wiek vom Kleinen Jasmunder Bodden. Auf der Halbinsel Jasmund befinden sich mit dem Piekberg (161 m ü. NN) die höchste Erhebung und mit dem Königsstuhl, einem 118 Meter hohen Kreidefelsen der Stubbenkammer, das markanteste Wahrzeichen der Insel Rügen. Eine weitere Nehrung, die Schaabe, verbindet Jasmund mit der Halbinsel Wittow im Norden Rügens. Die Schaabe trennt wiederum die Außenbucht der Tromper Wiek vom Großen Jasmunder Bodden. Die Halbinsel Wittow und die westlich anschließende lange und schmale Halbinsel Bug wird vom Hauptteil Rügens durch den Rassower Strom, den Breetzer Bodden und den Breeger Bodden abgetrennt. Die Halbinsel Wittow schließt nach Norden mit dem Kap Arkona ab. Knapp einen Kilometer nordwestlich befindet sich auf 54° 41′ n. Br. der nördlichste Punkt Mecklenburg-Vorpommerns. Vor diesem Kliff (Gellort) liegt der Siebenschneiderstein – der viertgrößte Findling Rügens – am Ufer.

Die Nordwest- und Westseite der Insel Rügen ist ebenfalls stark gegliedert, aber etwas flacher. Ihr vorgelagert sind die Inseln Hiddensee und Ummanz sowie die kleineren Inseln Öhe, Liebitz und Heuwiese. Durch Sandabtragung und Sandanlagerung der Ostsee müssen die Fahrrinnen nördlich und südlich der Insel Hiddensee ständig ausgebaggert werden, anderenfalls würde Hiddensee mit Rügen binnen weniger Jahre zusammenwachsen.

Die Mitte Rügens ist nur leicht hügelig, das Gebiet wird vornehmlich von der Landwirtschaft geprägt. Östlich der Stadt Bergen auf Rügen werden 90 m ü. NN erreicht (Rugard mit Aussichtsturm) und im südöstlichen Hügelland der Granitz 107 m ü. NN. Der Boden auf Rügen ist sehr fruchtbar und ergiebig, besonders auf Wittow, der Kornkammer der Insel. Daneben gibt es größere Kohlanbaugebiete. Rügen ist mit vielen Findlingen übersät, von denen die 22 größten zu den gesetzlich geschützten Geotopen zählen .

Was damals wie heute die Gäste reizte, sind die wunderbare Landsacft und das klare Ostseewasser.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Urlaub.

03/01/2016

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03/01/2016

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03/01/2016

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